Реклама
загрузка...

Aljonuschka und Iwanuschka

Es waren einmal zwei Waisenkinder. Nachdem

ihre Eltern gestorben waren, standen die beiden, die Aljonuschka und Iwanuschka hie?en, ganz alleine auf der Welt. Also verlie?en sie ihr zu Hause und gingen auf die Wanderschaft.

Als sie eine Weile unterwegs waren und die Sonne vom Himmel brannte, bekam Iwanuschka gro?en Durst. Doch weit und breit war kein Brunnen zu sehen, nur mit Wasser vollgelaufene Hufabdr?cke einer Kuh.

„Schwesterchen, ich bin so durstig.» „Warte Br?derchen, bis wir einen Brunnen finden.» „Darf ich nicht das Wasser aus einem Hufabdruck trinken?» „Nein, da darfst du nicht trinken, sonst verwandelst du dich in ein K?lbchen.»

Iwanuschka h?rte auf seine Schwester und so liefen sie weiter. Die Sonne stieg h?her, doch so lange sie auch liefen, kein Brunnen kam in Sicht und es wurde immer hei?er. Da sahen sie den Abdruck eines Pferdehufs auf der Stra?e, der voll mit Wasser war.

„Schwesterchen, darf ich aus dem Hufabdruck trinken?» „Trink nicht, sonst verwandelst du dich in ein Fohlen.»

Iwanuschka seufzte und beide gingen weiter. Die Sonne wanderte weiter ?ber den Himmel, doch kein Brunnen lag auf ihrem Weg. Die Hitze dr?ckte sie nieder und vergr??erte noch weiter ihren Durst. Da sahen sie den Hufabdruck einer Ziege, der wie die vorherigen voller Wasser war. Iwanuschka sprach:

„Schwesterchen, ich kann nicht mehr. Darf ich nicht aus dem Hufabdruck trinken?» „Trink nicht, sonst verwandelst du dich in ein Zicklein.»

Doch dieses mal gehorchte Iwanuschka nicht und trank aus dem Hufabdruck. Kaum hatte er zu trinken begonnen, verwandelte er sich in ein Zucklein. Aljonuschka rief erschrocken den Namen ihres Bruders, doch nicht seine Gestalt, sondern ein wei?es Zicklein kam zu ihr herangesprungen. Da weinte Aljonuschka bitterlich, w?hrend das Zicklein um sie herum im Gras umher lief. Ein Mann kam des Weges, hielt bei dem M?dchen an und fragte sie:

„Warum weinst du, h?bsches M?dchen?»

Sie erz?hlte vom Ungl?ck der beiden. Der Mann sagte:

„Heirate mich. Ich werde dich schm?cken mit Gold und Geschmeide und dein Zicklein darf f?r immer bei uns bleiben.»

Aljonuschka sagte ja und so hielten sie Hochzeit und lebten gl?cklich lange Zeit zusammen mit dem Zicklein. Eines Tages ging der Mann auf Reisen. Kurz nachdem er weg war, kam eine b?se Hexe in Aljonuschkas Haus. Sie zwang das Schwesterchen, zum Fluss zu gehen, band ihr einen Stein um den Hals und warf sie ins Wasser. Danach verwandelte sie sich in Aljonuschkas Gestalt, zog Kleider von ihr an und ging zur?ck ins Haus. Da sie nun genau wie Aljonuschka ausschaute, erkannte sie niemand, bis eines Tages der Mann zur?ck kam. Auch der merkte nicht, dass die Frau in seinem Haus nicht mehr die echte Aljonuschka war, nur das Zicklein wusste Bescheid. Es war ganz traurig, a? nichts mehr, trank nichts mehr, ging jeden Tag zum Fluss und rief nach seinem Schwesterchen. Die Hexe bemerkte das Treiben des Zickleins und sagte dem Mann:

„Schlachte das Zicklein f?r mich!»

Der Mann wunderte sich. H?tete seine Frau vor seiner Reise das Zicklein wie ihr wervollstes Gut, wollte sie nun, dass es geschlachtet wird. Die Hexe entz?ndete ein gro?es Feuer, h?ngte einen ehernen Kessel dar?ber und schliff ein scharfes Messer. So merkte das Zicklein, dass es nicht mehr lange leben w?rde und legte sich am Ufer des Flusses nieder. Es sprach:

„Schwesterchen Aljonuschka,

komm aus dem Wasser und sei wieder da. Die Flammen lodern hell, Das Wasser im Kessel kocht schnell. Scharf sind die Messer gewetzt, Geschlachtet werde ich jetzt.»

Da antwortete Aljonuschka aus dem Wasser:

„Br?derchen Iwanuschka, der Stein um den Hals h?lt mich da. Um meine Beine schlingen wie ein Band, Die Pflanzen und der tiefe Sand.»

W?hrenddessen suchte die Hexe das Zicklein. Da sie es nicht fand, sandte sie einen Knecht: „Bring mir das Zicklein geschwind!» So ging der Knecht hinunter zum Fluss und fand dort das Zicklein. Er h?rte, was es mit dem Schwesterchen im Wasser sprach, lief zur?ck und erz?hlte alles dem Mann. Dieser ging zusammen mit dem Knecht zum Wasser, schnitt dem Stein von Aljonuschkas Hals und zog sie aus dem Fluss. Darauf wuschen sie sie in reinem Quellwasser und zogen ihr frische und feine Gew?nder an. Aljonuschka erwachte wieder und war sch?n wie der junge Morgen. Das Zicklein w?lzte sich vor Freude dreimal im Gras und verwandelte sich zur?ck in den Jungen Iwanuschka. Die b?se Hexe aber wurde bestraft, an ein Pferd gebunden und durch das Dorf geschleift. Die beiden Geschwister aber lebten gl?cklich bis an ihr Ende.



Узнавайте о новых статьях и обновлениях по почте:

Добавить комментарий

Ваш e-mail не будет опубликован. Обязательные поля помечены *


один × 3 =

Можно использовать следующие HTML-теги и атрибуты: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>