Реклама
загрузка...

Finist, der Falke


Vor vielen Jahren lebte einmal ein reicher verwitweter Kaufmann, der drei T?chter hatte. Die beiden ?lteren T?chter waren vor allem interessiert an sch?nen Kleidern und dem feiern von Festen, aber Maria, die J?ngste, besorgte dem Vater den Haushalt und war sittsam und gut.

Eines Tages ging der Kaufmann zum Markt und fragte seine T?chter, was f?r Geschenke er ihnen mitbringen solle. Die beiden ?lteren T?chter w?nschten sich teure Stoffe f?r neue Kleider, aber Maria sprach: ?Alles was ich will, ist eine Feder von Finist, dem Falken.» Doch eine solche Feder konnte er im Gegensatz zu den Stoffen auf dem Markt nicht finden.

Auf seiner n?chsten Reise ging er zu einem Markt weiter weg von zu Hause. Seine ?lteren T?chter fragten ihn nach seidenen Schals, aber Maria wollte wieder eine Feder von Finist dem Falken. Wieder fand er die teuren Geschenke f?r die ?lteren T?chter, aber niemand auf dem Markt hatte jemals etwas von einer solchen Feder geh?rt.

Als der Kaufmann wieder zum Markt wollte, dieses mal weit, weit weg von zu Hause, fragten ihn die beiden ?lteren T?chter nach neuen Ohrringen und Maria w?nschte sich wieder nur die Feder von Finist dem Falken. Der Kaufmann fand auch sch?ne Ohrringe auf dem Markt. Auf seinem Weg zur?ck trag er einen alten Mann mit einem kleinen K?stchen in seiner Hand. ?Was ist in dem K?stchen?? fragte der Kaufmann. ?Eine Feder von Finist dem Falken? antwortete der alte Mann. ?Bitte, verkaufe sie mir,? bat ihn da der Kaufmann, aber der alte Mann sprach: ?Diese Feder ist nicht zu verkaufen. Aber ich kann sie einem gutm?tigen Mann, wie ihr es seid, zum Geschenk machen.?

Als der Kaufmann mit der Feder heim kam, danke ihm Maria mit gro?er Freude und rannte in ihr Zimmer, um das K?stchen zu ?ffnen. Sie nahm die Feder heraus, warf sie in die Luft und ein Falke erschien. Sie stampfte mit dem Fu? auf den Boden und der Falke verwandelte sich in einen pr?chtigen jungen Mann. Sie sprachen miteinander voller Gl?ck bis in die sp?te Nacht. Da dachten die beiden ?lteren Schwestern, sie h?rten eine M?nnerstimme im Zimmer der J?ngsten, klopften an die T?r und verlangten Einlass. Aber bevor sie herein kamen, flog Finist aus dem Fenster heraus. In das leere Zimmer hereinst?rzend waren die Schwestern sehr ver?rgert und voller Misstrauen.

In den n?chsten drei N?chten flog Finist erneut durch Marias Fenster, um sie zu besuchen, als sie die Feder fallen lie?. Aber in der dritten Nacht sahen die b?sen Schwestern in davon fliegen. Als Maria nicht in ihrem Zimmer war, klemmten sie ein scharfes Messer und N?gel in den Fensterrahmen. In der folgenden Nacht wartete Maria erneut auf Finist, aber da sie aber sehr m?de von den N?chten mit wenig Schlaf war, nickte sie ein. Als Finist versuchte in das Fenster hinein zu fliegen, verletzte er seine Fl?gel an den scharfen Spitzen und Schneiden. Traurig sprach er zur schlafenden Maria: ?Lebe wohl, meine Liebste. Wenn du mich liebst, wirst du mich finden? und flog davon.

Am n?chsten Morgen entdeckte Maria die mit Blut beschmierten Messer auf dem Fensterrahmen. Sie weinte und rief nach Finist. Als sie keine Antwort erhielt, beschloss sie, ihren Liebsten zu finden. Sie wanderte Tage und Tage durch den Wald und kam zuletzt an eine kleine H?tte.

Eine alte Frau kam aus der T?r und fragte ihn: ?Wohin gehst du, sch?nes M?dchen??
Maria antwortete: ?Ich suche Finist, den Falken.?
?Oh, es ist ein weiter Weg zu ihm? sagte da die alte Frau Nimm diesen silbernen Teller und das goldene Ei. Gib sie nicht her f?r alles Geld der Welt, aber verkaufe sie f?r eine Unterhaltung mit Finist.

Maria nahm die Geschenke, danke der alten Frau und ging wieder auf die Reise. Sie kam noch an zwei anderen kleinen H?uslein vorbei, wo die Schwestern der alten Frau lebten, die f?r sie viele freundliche Worte hatten und zwei weitere Geschenke gaben: Eine goldene Nadel und eine goldene Spindel. Schlie?lich erreichte Maria einen Palast. Sie h?rte, dass Finist dort war und die Prinzessin des Landes, in dem sie sich befand, ihn dort heiraten wollte. Maria ging zur Palastk?che, fragte nach Arbeit als Dienstmagd und durfte als Sp?lfrau bleiben.

Eines Abends, nach einem langen Tag mit harter Arbeit, lie? sie sich nieder und spielte mit ihrem silbernen Teller und goldenen Ei. Durch einen Zufall sah die Prinzessin Maria mit ihren wertvollen Sch?tzen und fragte diese sogleich, ob sie sie ihr verkaufen w?rde. Maria, die sich noch an den Rat der alten Frau erinnerte, antwortete:

?Ich kann sie nicht verkaufen. Aber wenn ihr mich heute Abend mit Finist dem Falken sprechen lasst, gebe ich sie euch als Geschenk.?

Die Prinzessin willigte ein, aber sie war misstrauisch und tat Schlafpulver in Finists Speisen. Sp?ter am Abend ging Maria zu Finists Gemach und sprach zu ihm: ?Mein liebster Finist der Falke, erwache!?

Aber er war schon eingeschlafen und konnte sie nicht h?ren. Am n?chsten Tag sah die Prinzessin erneut, als sie gerade mit der goldenen Nadel spielte. Doch es passierte wieder dasselbe und Finist entschlief, bevor Maria mit ihm sprechen konnte. In der dritten Nacht, als sie sich das Recht, mit ihm zu sprechen mit der goldenen Spindel erkaufte, ging sie in sein Gemach und kniete vor seinem Bett, als sie ihn rief. Doch er war wieder von der Prinzessin bet?ubt worden und konnte sie nicht h?ren. Im Wissen, dass sie ihre letzte Chance verloren hatte, begann sie zu weinen und eine ihrer Tr?nen fiel auf seine Backe. Dieses mal sp?rte er ihre Sorge, ?ffnete seine Augen und sprach

?Liebste Maria, ich bin so gl?cklich, dich wieder zu sehen!? Sie erz?hlte ihm von ihren Abenteuern seit sie sich das letzte mal begegnet waren. Sie versprachen sich ewige Liebe und fl?chteten zusammen aus dem Palast der Prinzessin. Als sie zur?ck zu Marias Haus kamen, vergaben sie Marias Schwestern, heirateten sich und lebten gl?cklich bis an ihr Lebensende.

Узнавайте о новых статьях и обновлениях по почте:

Добавить комментарий

Ваш e-mail не будет опубликован. Обязательные поля помечены *


× 1 = один

Можно использовать следующие HTML-теги и атрибуты: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>